Deutsche Whiskys

nathanyael
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Posted on 26-03-2014 at 15:47 pm

Vorab erstmal ein HALLO!!!!! an alle von mir als Neuem wink

Da das hier die Whiskybase Deutschland ist: habt ihr denn irgendwelche Favoriten unter den deutschen Whiskys? Ich z.B. bin dem Flüssigen von Blaue Maus nicht ganz abgeneigt.

Grüße an alle

My Collection
Pandora
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Posted on 28-03-2014 at 20:02 pm

hallo zusammen

an deutschen whisky`s hab ich schon einiges probiert - doch leider auch oft auf die nase gefallen

ca. in 2 km luftlinie von mir entfernt ist die brennerei feller - der whisky schmeckt recht gut.(nicht nur wegen dem heimvorteil)
und auf der schwäbischen alb ist der whisky von finch-whisky - vor allem der dinkel port - sehr lecker.






Roman
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Posted on 01-04-2014 at 17:41 pm

Also die Alriks waren ganz hervorragende deutsche Whiskys. Andere waren eher Obstler...

Tabrulavubeg
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Posted on 02-04-2014 at 13:33 pm

Ich kenne auch nur die Alriks von Glen Els, und insbesondere der 2013er ist wirklich klasse.

Aber das sind schon eher sehr unkonservative Malts, was mich in der Annahme bestärkt, daß deutscher Whisky häufig auch
schonmal "Glückssache" ist.

Sehr gespannt bin ich darauf, was Malts Of Scotland, die seit 2012 zusammen mit Ihrem "Produktionspartner" den Glen Westfalian herstellen, in Zukunft rausbringen. Es soll ja angeblich keine Obstlerbrennerei sein.

Von der Auswahl der wieder zu befüllenden Fässer her sollten die Voraussetzungen ja sehr gut sein...

Wolv
Expert Senior Senior Expert
Posted on 16-07-2014 at 14:24 pm

Ich fand bis jetzt den Glen Els Unique - Distillery Edition am Besten, danach den Lobangernich Single Malt (Fass Nr. 3).

SteveW110
Connoisseur Connoisseur
Posted on 29-07-2014 at 23:32 pm

Ich habe mittlerweile auch einige "deutsche" Whiskys probiert, habe es aber so langsam aufgegeben, etwas Anständiges ins Glas zu bekommen.
Die Ausnahme ist wohl die Hammerschmiede und ganz besonders die Alrik Serie.
Wobei mir persönlich der "Mittwinter" am meisten zugesagt hat, dicht gefolgt vom "early Bird".
Die erste Auflage war mir persönlich nicht rund genug.

Aber es gibt auch einiges anderes zu entdecken. Ein Wayfare zum Beispiel oder auch ein Rarities 2013 ist interessant und auch preiswerter wink

Stefan
Playdie
Member Senior Senior Member
Posted on 30-07-2014 at 18:18 pm

Hallo zusammen,

ich habe persöhnlich kaum gute Erfahrungen mit deutschem Whisky gemacht, die größte Enttäuschung war aber bis dato der 15 Jährige Sonnenscheiner Whisky, sowohl vom Geruch (finde der richt nach Kunststoff), als auch vom Geschmack war ich überhaupt
nicht angetan. Im ganzen war dieser Whisky mehr als schwach...leider.

Eine ganz andere Hausnummer sind da die Whisky's von der Brennerei Geuting, so hat mich der rund 3 jährige Grain Whisky
aus neuen Oak Fässern regelrecht umgehauen. Ein intensiver Geruch nach Vanille, Holz und dazu der passende Geschmack, mit einer angenehmen Toffi Note die lange auf der Zunge bleibt.
Ich persöhnlich kann diesen Whisky nur empfehlen, die rund 30€ für eine limitierte Flasche sind schon recht überzeugend.

http://whiskybase.com/whisky/53330/geuting-2010

Gunka
Expert Junior Junior Expert
Posted on 26-09-2014 at 22:54 pm
Die Hammerschmiede haben wir im September besichtigt und waren von den Whiskys begeistert! 

Der Alrik war aber schon nach einem Tag ausverkauft, so dass man da wohl auch Glück haben muss, um einen zu ergattern, die nächsten 50Flaschen (!) können im Dezember in der Destille erstanden werden. Ob er so gut ist, wie sein Ruf , kann ich also nicht sagen.
Die 5 von mir verkosteten Whiskys habe ich auch erstanden! Preisleistungssieger ist "The Journey".


Mark Twain: Too much of anything is bad, but too much of good whiskey is barely enough.
walli_90
Expert Senior Senior Expert
Posted on 11-12-2014 at 20:27 pm

Die deutschen Whiskys, die mir bisher zugesagt haben, kamen aus den Brennereien Hammerschmiede, Finch und Geuting.

Ich bin aber, was deutsche Whiskys angeht, schon oft auf die Nase gefallen. Bei heimischen Erzeugnissen ist meinem Empfinden nach die Wahrscheinlichkeit einen wirklich schlechten Whisky zu bekommen noch sehr hoch. Negativbeispiele wären Preussischer Whisky (Brennspiritus, für mich nicht als Whisky zu erkennen), Rabel Owen (schmeckte wie flüssige Eiche) und Feller Valerie (gefärbter Wodka).

  Edited on 11-12-2014 at 20:28 pm
Whisky Hamster
Expert Senior Senior Expert
Posted on 12-12-2014 at 00:25 am
walli_90 wrote:

Die deutschen Whiskys, die mir bisher zugesagt haben, kamen aus den Brennereien Hammerschmiede, Finch und Geuting.

[...] Negativbeispiele wären Preussischer Whisky (Brennspiritus, für mich nicht als Whisky zu erkennen), [...]


Morgen mache ich mit Freunden zur Vorweihnachtsfreude einen Alrik auf, mal schauen... Der Wayfare und Unique Sherry hatten jedenfalls Potential.
Die deutschen Whiskies, die ich bislang probieren konnte (ca. 1 Hand voll, u.a. Glina, Slyrs, Preussischer Whisky) waren eigentlich jedes Mal recht sauber gebrannt, nur halt zu jung bzw. war die Fassauswahl bis auf Hammerschmiede langweilig.
Den Preussischen Whisky fand ich ganz okay, ergo besser als du, aber für den Flaschenpreis (ca. 80 EUR/0,5l?) finde ich halt Besseres und soviel Lokal-/Nationalpatriotismus ist es mir dann doch nicht wert... wink

  Edited on 12-12-2014 at 00:27 am
The Hamster has spoken
BottleBox
Expert Junior Junior Expert
Posted on 12-12-2014 at 10:38 am

Hallo.

Ein absoluter Top-Malt ist der Ayrers56PX. Der braucht sich auch vor keinem Scotch verstecken.
Die Blaue Maus (Fleischmann) und der Slyrs haben mir nicht zugesagt.
Gruß,
Christian
Slainte mhor a h-uile la a chi 's nach fhaic (Great health to you every day that I see you and every day that I don't)
Superglide
Member Senior Senior Member
Posted on 13-12-2014 at 21:43 pm

mir gefallen die Glen Els woodsmoked Malts aus ital. Starkweinfässern und die Alriks aus der Hammerschmiede in Zorge sehr gut ...

  Edited on 13-12-2014 at 21:44 pm
may the force be with you ...
Whisky Hamster
Expert Senior Senior Expert
Posted on 15-12-2014 at 17:10 pm

Habe letzten Freitag den Alrik Early Bird aufgemacht. Sehr anständig, ähnlich einem Glendronach PX. Nur habe ich Holzrauch erwartet und fast keinen vorgefunden. Nanu? Dachte, der hat so Anleihen á la Säntis Dreifaltigkeit. Hmm, ich werde aus den beiden mal eine Cuvée im Glas zaubern und dann das Ergebnis mitteilen. happy
Update: Es funktioniert! Man nehme 1/2 bis 2/3 Alrik und fülle den Rest mit Säntis Dreifaltigkeit auf und lasse das Ganze mit Deckel ein wenig stehen. Dann entwickelt sich ein sehr schöner PX Sherry-Whisky mit deutlichen Holzrauchnoten. Und schwupp, ist der Alrik, wie er meiner Meinung nach sein sollte. *grins* Das Schöne ist, dass auch die Volumenprozente (52,3 u. 52) dicht bei einanderliegen.

  Edited on 15-12-2014 at 23:15 pm
The Hamster has spoken
Alastor
Member Senior Senior Member
Posted on 02-08-2015 at 09:16 am

Sylrs finde ich preislich zu weit abgehoben. Zum Glück ist Whisky alternativlos. Daher noch mal eine Anregung.

http://www.diesdorfer.de/oldmark.html

Im Juni wurde erst abgefüllt.

Tazy
Newbie Newbie
Posted on 30-10-2016 at 19:18 pm

Die verschiedenen Whiskys von Slyrs sind nicht schlecht (für die wenigen Jahre in Fässern), aber natürlich kein Vergleich zu meinen Glenmorangies. Den 12 jährigen konnte ich leider nie probieren und der Preis von 200€ war mir für einen Blindflug einfach zu hoch.

Was Slyrs richtig gut kann, sind Whiskyliköre.

Mephisto
Expert Senior Senior Expert
Posted on 10-12-2016 at 10:21 am

Liebe Whisky-Freunde,

ich konnte mittlerweile auch einige Erfahrung mit deutschen Whiskies sammeln und kann vielen Kommentaren sehr beipflichten. Speziell Glen Els Wayfare (Fassstärke ~60% alc.) ist für mich ein Highlight unter den deutschen Whiskies - er bietet geradezu eine richtige Geschmacksexplosion. Blaue Maus dagegen (inkl. Elbe 1, Krottentaler, Spinnaker) konnte mich nicht so überzeugen. Fading Hill 2016 von der Birkenhof-Brennerei ist auch einen Blick wert, es gibt auch hier Minis zum Probieren.
Leider kann ich nur sagen, dass der Whisky Van Loon nett ausgedrückt "sehr charakteristisch" ist, ich bin mir sicher viele könnten das Verlangen verspüren diesen einfach wegzuschütten wink.

Nun komme ich aber zum eigentlichen Punkt. Kauzen Bräu, eher für das Bier bekannt, hat einen wirklich sehr schönen Single Malt präsentiert. Dieser ist 3 Jahre jung und heißt "Old Owl". Natürlich kann ein solcher nicht mit einem "uralten" Scotch hinsichtlich Komplexität konkurrieren, nichtsdestotrotz ist es ein wirklich guter Whisky, erhältlich in 0,35l Flaschen für etwa 30€. Meine Empfehlung, hier kann man wirklich nicht viel falsch machen. Nach der ersten Flasche habe ich letztes Jahr gleich eine zweite gekauft und diese Jahr ist auch die Fassstärke Edition in mein Regal gewandert. Hier werde ich definitiv mal Review und Tasting-Notes posten, sobald ich ihn öffnen werde.

Viele Grüße und eine schöne Weihnachtszeit!

"If you want to be happy, be." Leo Tolstoy
SunnyAnnett
Newbie Newbie
Posted on 22-09-2017 at 21:42 pm

Kommt drauf an! Deutsche Whiskys "made in Germany" oder Deutsche Whiskys von deutschen Abfüllern / Finishern. Whisky made in Germany kenne ich jetzt keinen von dem ich behaupten könnte er wäre richtig gut gewesen (Ausnahme Slyrs hat gute dabei). Deutscher Veredler und Finisher nach wie vor Donatella Whisky, der in Kooperation mit Schottischen Destillen seine Produkte in Schottland fertigt und reift und sie in Deutschland Abfüllt, veredelt und finisht. Einziger Nachteil für manche ist lediglich der Preis! Ist sozusagen das Versace unter den Whiskys aber wer es sich gönnt, der merkt auch gleich das es sowas nicht nochmal gibt. Steht bei mir auf gleicher Höhe wie ein 25er Macallen von dem Genuß, auch wenn die Donatellas oftmals nur 8 oder 10 Jahre alt sind. Aber wie gesagt wir reden hier von der oberen Preisklasse von 300 bis 1000 Euro. Also wer einen 18er, 25er Macallen im Büro hat, den könnte auch ein Donatella reizen. Ist auch meines wissens nach der einzige Whisky der Welt mit echtem Blattgold drin, was auch optisch natürlich wunderschön ist.

kaju
Member Senior Senior Member
Posted on 08-05-2018 at 00:09 am

Ich kann dem BLattgold in einem whisky nix abgewinnen und möchte es auch nicht darin haben.Weis auch nicht was das nützen soll.Meiner meinung nach ist es dann auch kein Whisky mehr, sondern eher wie die Whiskydestillate mit Äpfel oder ahornsirup ein whiskyähnliches Getränk/ Likör.
An deutschen Whiskies kenne ich die blaue Maus, den Wheskey,den Hessentagswhisky 2015, number nine und wahrscheinlich hab ich jetzt auf die Schnelle noch ein/zwei vergessen.
Der wheskey fassstärke in der chestnutabfüllung fand ich auf der messe in Mühlheim am Main sehr gelungen, während der Hessentagswhisky mich nach einem Abendessen im restaurant nicht überzeugen konnte, dem fehlen einfach 2-10% Alkohol.

Mit freundlichen Grüßen Kaju

Scottchy
Member Senior Senior Member
Posted on 25-01-2022 at 08:50 am

Ich habe bis jetzt erst 3 in Deutschland hergestellte Whiskies probiert...

Einen Rothaus --> furchtbar, jedes aktuell verfügbare Handdesinfektionsmittel ist besser...zum Glück ist der Korken im Flaschenhals abgebroch - das ist vermutlich eine Schutzeinrichtung...

Einen Schlitzer (Bad Salzschlirf) interessante salzige Note ,etwas "dünn"

Und ein Whisky dessen Name ich vergessen habe...aus dem Schwarzwald, könnte ein Black Forest gewesen sein...der war durchaus gut trinkbar.

Für mich sind das keine echten Alternativen zu schottischem Whisky - dafür ist für mich das Preis/Leistungsverhältnis nicht konkurenzfähig.

Das ist aber nur meine Meinung zum derzeitigen Stand - die Brenneeien in Deutschland entwickeln sich...


Grüße

My Collection
Ringstone
Expert Senior Senior Expert
Posted on 05-06-2022 at 20:24 pm

Hi Leute! 

Ich hatte bisher erst drei deutsche Whiskys im Glas:

Elsburn The Journey (2021) - gefiel mir nicht (zu viel Säure und Bitterkeit)

The Westfalian 2013/2021 Ex-Bowmore-Cask - ganz okay, wenn auch sehr ungewöhnlich (viel Asche/Ruß, u. a. kräutrig-erdig)

St. Kilian Bud Spencer - einfach und langweilig mit Weinnoten, aber trinkbar 


Gibt es eine deutsche Empfehlung aktuell, die sich wirklich lohnt, zumindest als Sample?

Scottchy
Member Senior Senior Member
Posted on 06-06-2022 at 10:05 am

Hallo,

vor kurzem konnte ich einen Collimomor single cask in Fassstärke probieren. Ein Freund hatte den bei unserer kleinen Tastingrunde dabei.

Den fand ich durchaus gut trinkbar, leicht rauchig, nicht sehr komplex, aber voll im Aroma. Ich (bin eher skeptisch bei deutschen Destillen, habe genug schlechte probiert) war positiv überrascht.

Grüße

My Collection
Landsn
Newbie Newbie
Posted on 22-12-2023 at 18:43 pm

Alastor wrote:

Sylrs finde ich preislich zu weit abgehoben. Zum Glück ist Whisky alternativlos. Daher noch mal eine Anregung.

http://www.diesdorfer.de/oldmark.html

Im Juni wurde erst abgefüllt.


Ja kann mich da nur anschließen, der neue 18jährige von Slyrs liegt bei 650 €.????

Für das Geld bekommt man besseres oder mehr von einem guten Whisky.

Globomanni
Expert Senior Senior Expert
Posted on 07-04-2024 at 16:02 pm

Von den Bisher getesteten deutschen Whiskys hat mir der:

ElsBurn Cosy Winter VIII ,  Whiskybase ID: WB222261

am besten gefallen. Interessant ist auch noch der

Evermann Theo ,   Whiskybase ID: WB207289

mit der Betonung auf interessant, nicht auf lecker. Man riecht und schmeckt förmlich den Schwarzwald heraus.

Herzliche Grüße von Manni - My Collection / My Market
whiskygirl97
Newbie Newbie
Posted on 24-06-2024 at 14:38 pm

Ich habe auch schon ein paar deutsche Whiskys getrunken, wie Elsburn oder Aureum 1865, bin aber nicht vollständig überzeugt. Oft fehlt ihnen die geschmackliche Tiefe und Komplexität, die ich bei schottischen oder amerikanischen Whiskys schätze. Viele deutsche Whiskys sind noch recht jung und entwickeln daher nicht die gleichen reichen Aromen, die man von länger gereiften Tropfen gewohnt ist. Zudem scheint mir, dass einige deutsche Whiskys oft experimentell wirken, was nicht immer zu einem harmonischen Endprodukt führt. Trotzdem finde ich es spannend, wie sich die deutsche Whiskyszene entwickelt, und bin gespannt auf zukünftige Abfüllungen. Slyers hat zum Beispiel ein paar ganz gute Whiskys. Den Slyers Madeira Cask finde ich dabei am besten.

Lg Anna

Malthead_GER
Expert Senior Senior Expert
Posted on 21-07-2024 at 22:09 pm

Hallo, 

ich hatte von Stonewood, Elchwhisky und St. Killian schon einige im Glas, welche mir geschmeckt haben. Generell finde ich es interessant, wenn Fassarten genutzt werden, welche die Schotten für Whisky so nicht nutzen dürfen. Das bringt interessante Ergebnisse (z.B. Ardbeg mit Finish in Trockenbeere Fass oder Tasmanian Devil mit Finish in Pinot Noir und Port Fass).

Ein Glas Whisky ist fabelhaft, zwei sind zuviel und drei zu wenig. My Collection Du kommst aus dem Ruhrgebiet? Dann tritt der Community Gruppe "Ruhrpott Whisk(e)y" bei.
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