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Overall rating 49 votes 88.98
Category
Single Malt
Distillery
Bottler
Brühler Whiskyhaus (BW)
Bottling serie
A Dream of Scotland
Vintage
2008
Bottled
2017
Stated Age
08 years old
Casktype
Fortified Wine Hogshead - Amarone Cask
Casknumber
3366
Number of bottles
375
Strength
63.8 % Vol.
Size
500 ml
Bottled for
Selected and bottled for LaddieSnugPorz
Market
de Germany
Added on
17 Aug 2017 1:59 pm by Whiskyhaus
UncoloredNon-chillfilteredCask StrengthSingle Cask Whisky

Average value

€ 78,90

2 bottles available

Lowest price on Market: € 129,00

Buy in Market

Tastingtags

9 Notes

dfriel
Member Senior dfriel Tasting note
05 Sep 2017 10:34 pm
dfriel gave this whisky 92 points
Color
Burnt umber
Nose

Wenn man sich vorsichtig dem Glas nähert, hat man Marzipanteilchen in der Nase, die mit Rosinen und Zuckerguss. Dann kommen Maraschino Kirschen und weinige, leicht herbe Noten. Steckt man die Nase zu tief ins Glas, schieben die über 63% Volumenprozente kräftig bis in die Stirnhöhle, das aber nicht alkoholisch stechend, eher wie Pfefferminze. 

Im Hintergrund, etwas versteck, lauert der Rauch. Süß, wie bei einem kaltgeräuchertem Schinken mit einem Hauch Salz und Kümmel. Und der Torf hat auch etwas erdiges Aroma hinterlassen, wie ein alter Keller. Herrlich!

Mit Wasser: Die erdigen und Wein-Noten kommen stärker in der Vordergrund. Schönes Wechselspiel zwischen dunklen, süßen Aromen und leicht herben, würzigen Tabak-Noten.


Taste

Buttrig, ölig fließt der Malt in den Mund und kleidet blitzschnell den ganzen Gaumen aus. Kräftig und malzig süß schmeckt es und dann kommt der Rauch! Ein ganz typischer junger und bärenstarker PC, ähnlich den PC5 bis PC7 Abfüllungen aus der ersten, fassstarken Serie. Neben der rauchigen, malzigen Süße finde ich Tabak und Sanbitter. Das Weinfass ist im Geschmack weniger zu finden, als in der Nase, was aber nicht stört, denn das Feuerwerk, dass der PC hier abliefert ist aller erste Sahne und muss/darf nicht durch ein dominantes Fass überdeckt werden. Erstaunlich gut eingebunden ist auch der Alkohol - die Fassstärke trinkt sich wunderbar.

Mit Wasser: Insgesamt noch süßer und immer noch kräftig - ein prima "Schwimmer". Man kann hier schön mit Wasser spielen.


Finish

Wärmend hinterlässt der PC den Gaumen und Hals. Der Rauch geht ins kalt-aschige über, die Süße weicht langsam aus dem Mund und die herben Noten (Sanbitter) bleiben lange erhalten. Am Ende kommen die erdigen Töne zurück und auch etwas maritimes.  

Mit Wasser: Mir kommt der Ausklang mit etwas Wasser noch länger vor - toll! 


Comments

Vielleicht bin ich befangen, weil das Fass für mich abgefüllt wurde - ich bin jedenfalls sehr zufrieden. Der bisher erste und einzige Port Charlotte aus einem Amarone Fass.

Hemdl
Expert Senior Hemdl Tasting note
09 Sep 2017 4:56 pm
Hemdl gave this whisky 89 points
Color
Mahogany
Nose

Ein Berg voller Kirschen und einiger anderer roten Früchte türmt sich vor einem satten Torffeuer auf. Süßer, fruchtiger Rauch strömt aus dem Glas, was unmittelbar den Speichelfluss anregt. Etwas Tabak, ein paar würzige Fassnoten - aber in der Hauptsache unfassbar süßer Rauch. Der zeigt sich so dicht und verwoben, dass man ihn regelrecht schneiden kann. Der Alkohol ist spürbar, aber nicht störend.

Taste

Kräftiger Antritt, der bringt seine PS direkt auf die Zunge. Da kann man sicherlich mit Wasser spielen, worauf ich jetzt verzichte. Nach dem ersten Impact breitet sich der Rauch direkt mit all seinen Facetten aus. Eine minimal alkoholische Note glaube ich auszumachen, bei einem derart kräftigen und jungen Port Charlotte nicht unbedingt verwunderlich und absolut zu verschmerzen.

Der Rauch hier nun versetzt mit einer Art süßem Traubenmost, kräftig und süßlich-fruchtig zugleich. Dabei gar nicht mal so "weinig", wie man das vielleicht erwarten könnte, der ist definitiv auch für Liebhaber normaler Sherry-Reifungen empfehlenswert.

Finish

Mittellang, kräftig. Der wärmt bis in die Zehenspitzen, ideal für die kommenden Monate. Die Süße des Fasses verschwindet hier nach einem kurzen Moment, es wird würziger und trocken-rauchig. Am Ende bleibt ein leicht trockener Mundraum voll würzigen Rauches. Lecker!

Comments

Wer hier zugeschlagen hat, wird das definitiv nicht bereuen. Wenn doch - bitte melden! Ein wirklich schöner Port Charlotte, der sein Geld definitiv mehr als Wert ist. Ein schönes Fass, das trotz der Jugend durch den kräftigen, aber nicht überbordenden Einfluss des Amarone-Fasses einiges zu bieten hat.

GIORGOS
Expert Senior GIORGOS Review note
05 Dec 2017 10:22 pm
GIORGOS gave this whisky 90 points
Weighted Rate
90.4
Nose
92
Initial taste
89
Body
88
Finish
92
Price
90
Presentation
92
Pollenflug
Expert Senior Pollenflug Tasting note
19 Nov 2017 10:10 pm
Pollenflug gave this whisky 91 points
Color
Mahogany
Nose

Ein prall gefüllter Obstkorb, gespickt mit vielen verschiedenen roten Früchten, verweilt andächtig in unmittelbarer Nähe eines lodernden Lagerfeuers am Strand. Die erste Nase überrascht mit einer faszinierenden, süßen Rauchigkeit und einer kühlenden Frische (63,8% Alkoholgehalt!). Frische Kirschen, Himbeeren und rote Johannisbeeren verleihen dem Port Charlotte eine intensive Fruchtigkeit. Der Rauch (Lagerfeuer & Räucherschinken) ist kräftig, aber keinesfalls zu dominant. Das zentrale Gleichgewicht aus süßer Fruchtigkeit (leichte Weinigkeit vom Rotweinfass) und Rauch ist stets vorhanden und ermöglicht dem Malt eine außerordentlich gute Balance und Harmonie. Im Hintergrund entdecke ich bereits würzige Anklänge, getrocknete Tabakblätter und einen maritimen Einschlag (Salz und Kalk).

Taste

Sehr ölig, mit nahezu buttriger Textur, flutet der Port Charlotte mit einer brachialen Intensität meinen Mundraum. Auf meiner Zungenspitze setzt ein kräftiges Prickeln ein. Zwischenzeitlich werden unzählige meiner Geschmacksknospen mit süß-fruchtigem Rauch konfrontiert. Im vorderen Bereich, vor allem an den Wangen und der Zunge, breitet sich eine intensive Süße aus, ehe sich der Lagerfeuerrauch mit Räucheraromen wie ein mächtiger Schleier ausbreitet. Die anspruchsvolle Fassstärke ist für meinen Geschmack gut bis sehr gut trinkbar. Auf die Hinzugabe von Wasser verzichte ich daher vorerst. Im Hintergrund blitzen würzige Eichenholznoten, Tabakblätter und wieder maritime Noten (Salz und Kalk) auf. Es entsteht bereits ein trockener werdendes Mundgefühl.

Finish

Mittellang bis lang, kraftvoll und wärmend. Die süß-fruchtigen Aromen verblassen zügig und werden von würzig-rauchigen Noten abgelöst. Der einst kräftige Lagerfeuerrauch wandelt sich allmählich in aschigen Rauch und hinterlässt eine spürbare Trockenheit am Gaumen. Würzige Eichenholznoten sowie Salz und Kalk bleiben zurück.

Comments

Fazit und Bilder auf: https://tomtrinkt.de

www.tomtrinkt.de
Lorion
Expert Senior Lorion Tasting note
08 Nov 2017 6:33 pm
Lorion gave this whisky 92 points
Color
Auburn
Nose

Rauch, ja. Das kann nicht bestritten werden. Aber gleichzeitig auch eine tolle käsige Süße. Deutlich weinige Aromen gesellen sich dazu. Etwas Würziges, fast schon Herbes kommt durch. Es ist insgesamt angenehm kühl in der Nase, nichts sticht jedoch. Der Alkohol schiebt die Aromen intensiv nach vorne, stört aber in keiner Weise. Der Rauch ist aromatisch und süß. Grapefruit ist sehr deutlich wahrnehmbar. Diese bitter-säuerliche und frische Fruchtigkeit. Das zusammen mit den süßen und weinigen Rauch.. Einfach nur toll!

Etwas Zeit lockt Nüsse in die Nase. Mit der Süße könnte man fast schon an gebratene Mandeln denken!

Wasser: Jetzt wird die Nase weicher. Fruchtigkeit, Süße und Käse werden stärker. Der Rauch tritt zurück. Himbeeren sind jetzt zu finden.


Taste

Zuerst süß, sehr süß. Nüsse und Grapefruit kommen sofort dazu, aber nicht wirklich sauer. Eher saftig und zugleich etwas bitter-süß. Der Rauch lässt auch nicht auf sich warten, verdrängt aber nichts. Der Alkohol sorgt für ein angenehmes Prickeln. Das Nachschmecken ist süß, bitter und rauchig zugleich. Bitter nicht im Sinne von holzig, sondern von Grapefruit oder hopfiger Bitterkeit.

Wasser: Etwas leichter ist es nun im Mund, aber es bleibt recht ähnlich. Im Nachschmecken wird der Rauch deutlicher.


Finish

Sehr lang und warm. Süß und etwas kräutrig. Der Rauch kommt gegen Ende hin deutlicher durch und verbleibt mit der Süße.


Comments

Grandios! Ich bin total überrascht. Ich war anfangs wenig interessiert. Aber meine Güte, der ist toll! Mit Abstand das Beste, was mir unter stark rauchigen Whiskys bisher unter die Nase gekommen ist. 92 Punkte (vermutlich ist da ein Punkt eine Art Überraschungs-Punkt, weil ich einfach so verblüfft bin)!

Drk Neknul
Expert Senior Drk Neknul Note
01 Nov 2017 10:41 am
Drk Neknul gave this whisky 89 points

Amarone? 

Wieso überhaupt Amarone? Das Label spricht doch von ‘Fortified Wine‘, also (aufgesprittetem) Likörwein und lässt damit, speziell bei dieser Farbe, eher auf eine Sherry- oder Portweinlagerung denn auf einen trockenen italienischen Rotwein schließen. Der schwere AMARONE, der Name selbst leitet sich auf Grund seines typischen Aromenprofils vom italienischen Wort für ‘bitter‘ ab, wird zwar wie ein Süßwein ausgebaut und kann einen ähnlich hohen Alkoholgehalt wie etwa ein Sherry aufweisen, erreicht die Umdrehungen aber eben ohne das typische Aufspritten mit Branntwein. Das Label ist damit schlicht falsch. Hintergrund dieses formalen Lapsus ist ein Irrtum bei der Brennerei, die bei der ursprünglichen Datenübermittlung schlicht ‘Fortified Wine‘ angegeben hatte. Sei‘s drum, den Geschmack vermag diese lässliche Sünde natürlich nicht zu beeinflussen, es ist eher eine etwas skurrile Randanekdote für Tastingabende.


Auge/Nase

Rotbraun. Ölig, mit einem leichten farblichen Stich ins Rote, fließt der amaronegereifte Malt fast essenzartig ins Tastingglas und breitet sich dort aus. Lange, wunderschöne Spinnenbeine bilden sich am Glencairn, große Blasen umrahmen den atmenden Malt wie eine Kette. Es entfaltet sich bereits nach kurzer Zeit ein intensiver, rauchig-süßlicher Duft auf dem Tisch. Ein idealer Begleiter für nasskalte Herbstabende, deutet die Nase an.


Gaumen

Glühend! Ich muss unweigerlich an Horst Lünings fast schon legendäres erstes Youtube Video zum Lagavulin 16 denken, auch wenn ich hier keine Pappschachtel habe, deren Hochwertigkeit ich preisen kann. Aber das kräftige Glühen im Mundraum, in Abgrenzung zum scharfen Brennen manch weniger gelungener Malts, das kann ich gerade bestens nachempfinden. Nach dem ersten Schluck gesellt sich ein feiner Schmelz hinzu. Das Mundgefühl wird charmanter und der Malt mit etwas Speichel deutlich cremiger. Die dem Amarone zugeschriebene Bitterkeit vermag ich zunächst nicht zu erschmecken, ziemlich nah dran an einer klassischen, beerig-süßlichen Sherrylagerung. Das Schöne daran: unser Proband hier ist recht jung, aber kein bisschen verschlossen. Nicht etwa zugenagelt, sondern absolut präsent. Mit den allgegenwärtigen Raucheinflüssen und dem würzigen Tabak eine tolle Kombination, die zum Vergleich einlädt. Aber mit was? Natürlich drängt sich die Frage auf, wie der Amarone im Vergleich zu den bisherigen Valinches der Cask Exploration Serie einzuordnen ist, denn das Fass hätte ja auch ebenso gut im Laddie Shop thronen können. Für meinen Geschmack liegen unter den bislang 17 Cask Explorarions die Fässer 01 (Sauternes), 03 (Sherry HHD) und 06 (Grenache Blanc) vorne. Den Seòlaid lasse ich bewusst außen vor. Aber auch Bruthaich Dubh und Cuan-Àrd sind sehr schwere Kaliber, die ihre exponierte Position im Laufe der Zeit immer wieder gegen neue Herausforderer zu verteidigen wussten. Im direkten Vergleich mit diesen beiden Schwergewichten zieht der Amarone knapp den Kürzeren. Der Cuan-Ard überstrahlt ihn etwas mit seiner schieren Macht, die mich immer wieder auf’s Neue begeistert, und der Bruthaich Dubh glänzt einmal mehr mit seinen sehr besonderen, ungewöhnlichen Rauchnoten und der dadurch vermittelten Komplexität. Trotzdem, oder vielleicht gerade deshalb, ein echter Genuss, die drei Malts gemeinsam zu verkosten. Die Lücke zu den Topmalts der Cask Exploration Reihe ist denkbar klein, was in meinen Augen ein großes Kompliment für den jungen Amarone ist.


Finish/Fazit

Trocken werdend endet das fruchtig-rauchige Vergnügen. Kreide und Kalk, angenehm feingliedrig für einen Raucher. Naturgemäß sehr lang anhaltend und ebenso sauber strukturiert. Hätte er noch weiter reifen sollen, da 10 Jahre Lagerung doch ohnehin bezahlt waren? Ich meine nein. Einige der in jüngerer Zeit offerierten Laddie und PC Valinches sind nur wenige Jahre älter und weisen zum Teil, trotz der insgesamt gewohnt guten Qualität, Eicheneinflüsse auf, die ich eher als störend denn als bereichernd empfinde. Dieser hier ist mit 8 Jahren weitgehend makellos, wenn es als Kehrseite vielleicht auch ein klein wenig an Komplexität mangelt. Aber das ist Kritik auf hohem Niveau. 

Fernet Branco
Expert Senior Fernet Branco Review note
24 Oct 2017 2:16 pm
Fernet Branco gave this whisky 83 points
Weighted Rate
82.9
Nose
84
Initial taste
85
Body
84
Finish
83
Price
75
Presentation
82
P.A.O.K.you_are
Expert Senior P.A.O.K.you_are Review note
21 Oct 2017 1:39 am
P.A.O.K.you_are gave this whisky 90 points
Weighted Rate
90.2
Nose
92
Initial taste
88
Body
89
Finish
91
Price
88
Presentation
94
MadScientist
Connoisseur MadScientist Review note
06 Oct 2017 8:47 pm
MadScientist gave this whisky 90 points
Weighted Rate
90.5
Nose
92
Initial taste
89
Body
89
Finish
91
Price
88
Presentation
95

Whiskybase

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