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Glengoyne 25-year-old

Overall rating 330 votes 90.27

132 × in wishlist

Member rates

511 × in collection

My 4 x 25 ratings

Nose
1
Taste
1
Finish
1
Balance
1

Average 4 x 25 rates

All versions

Nose 23
Taste 23
Finish 22
Balance 22

Tastingtags

59 Notes

Othorion
Expert Senior Othorion Tasting note
12 Feb 2017 8:53 pm
Othorion gave this whisky 93 points
Color
Mahogany
Nose

Alter, schwerer Sherry, Rosinen, ein Ledermantel in einem muffigen Eichenschrank, noch warme Zimtwecken mit Haselnüssen, schwarze Johannisbeeren, Werthers Echte, Trockenpflaumen, Orangenschalen, Zedernholz, später auch noch rote Äpfel, von Alkohol keine Spur,

Taste

süße Pflaumen, Zimt, Muskatnuss, kandierter Ingwer, viel gute dunkle Schokolade, echter Kakao, altes Leder, wieder Zedernholz, Rosinen, dunkler Sherry, brauner Zucker, etwas Orangenschale, Zimtschnecken, wärmend, ölig und schwer den Mund füllend, etwas trocken werdend,

Finish

laaaang!! Schoki, Schoki, Schoki, dazu Zimt, Orangenschalen und Muskatnuss, weiter Sherry und eine schöne Süße von braunem Zucker

Comments

Fühle mich gerade im Whisky-Himmel! Toller Malt!

EinSpatzUnterVielen
Expert Senior EinSpatzUnterVielen Tasting note
11 Nov 2017 5:24 pm
EinSpatzUnterVielen gave this whisky 93 points
Color
Old oak
Nose

Bratapfel mit Zimt, dicke Karamellsoße, Vanille, dunkler Honig, Orangenmarmelade, Brombeeren, Blaubeeren, dunkle Kirschen, Pflaumen in Rum, Leder, Pumpernickel, Thymian, Rosmarin, Fenchelsamen, Orangen mit Nelken gespickt, Datteln, Lebkuchengewürze, Magenbrot, Lakritze, Anis, sehr viel dunkle Schokoladensoße, Mon Chérie, Pekannüsse, sehr intensiv, dick, alt (im schönen Sinne), wunderbare Nase - ein Hauch Espresso liegt plötzlich in der Luft und frischer Pfeifentabak, Vanille, dann - leicht erwärmt - der feine Duft von frisch angezündeten Streichhölzern ...

Taste

Wow, ein wunderbarer wärmender, würziger, intensiver Antritt - Saftorangen, Blutorangen, Orangenmarmelade, etwas Kumquat, Pflaumenkompott, Kirschsoße, rote Grütze, der Glengoyne-Bratapfel, Ingwer, weißer Pfeffer, Nelkenpfeffer, Kardamom und Zimt, dickflüssige dunkle Schokolade, dunkler Honig, erneut Nüsse - diesmal eher geröstete Haselnüsse, aber auch wieder die Pekannüsse, Rosmarin, Thymian, Fenchelsamen, Lebkuchen, Pumpernickel, auch wieder Lebkuchen und Magenbrot, Anis und Lakritze und etwas frisch zubereiteter Espresso, die Leder- und Tabakeindrücke aus der Nase sind ebenfalls da, und ein Hauch von Ochsenschwanzzuppe in Cognacsoße gesellt sich zu den intensiven Aromen, die man nicht loslassen möchte...

Finish

lang und ausdauernd, wärmend-würzig, mit feiner unaufdringlicher Süße, kaum trocken werdend, intensiv auch hier - dunkle Schokolade, dunkler Honig, ein Fächer an Orangenelementen, dunkle Beeren, schöne Gewürze und süßes Lakritz und immer noch der Glengyone-Bratapfel in Nase und Mund ... ein Traum

Comments

Der Glengoyne 25 ist ein Malt, der mich immer wieder aufs Neue begeistert - unheimlich intensiv und vielschichtig, die Aromen changieren und gruppieren sich immer wieder aufs Neue. Dabei hält die wundervolle Nase auch im Mund ein, was sie verspricht, und selbst im Abgang finden sich alle Aromen wieder ein... ein rundum toller Malt, große Klasse!

Pollenflug
Expert Senior Pollenflug Tasting note
19 Nov 2017 10:15 pm
Pollenflug gave this whisky 94 points
Color
Old oak
Nose

Unmittelbar nach dem Einschenken zeigt sich der Glengoyne bereits von seiner vollmundigen, intensiven und eleganten Seite. Ein üppiges Potpourri von roten und reifen Früchten (überreife Erdbeeren, Kirschen, Himbeeren & Heidelbeeren) bahnt sich spielend leicht den Weg aus meinem Glas. Hinter dem massiven Sherryeinfluss verbergen sich Unmengen an verschiedenen Aromen, welche sich während des Nosings nach und nach herauskristallisieren. Der Alkohol (48%) ist in der Nase sehr gut eingebunden und nicht spürbar. Nach ungefähr 20 bis 25 Minuten entfaltet der Glengoyne sein volles Potenzial: Saftige Blutorangen mit einem säuerlichen Stich, Rosinen, Pflaumen, Karamell, Rohrzucker, Pfeifentabak, Anklänge von Leder, weihnachtliche Gewürze, Zartbitterschokolade mit einem Kakaoanteil jenseits der 70%, Walnüsse und intensive Eichenholznoten sind stark ineinander verwoben. Die Intensität, Balance und Komplexität der verschiedenen Aromen zaubern mir bereits jetzt ein Lächeln ins Gesicht.

Taste

Herrlich! Mit einer wundervollen, öligen Textur breitet sich der Glengoyne im gesamten Mundraum aus. Eine angenehme Süße rinnt kurz die Wangen entlang, während auf der Zungenspitze eine minimale Pfeffrigkeit einsetzt und ein ganz leichtes Prickeln verursacht. Der Alkoholgehalt (48%) ist perfekt eingebunden und verleiht dem Malt stets ausreichend Kraft. Alte, intensive Sherrynoten dominieren das geschmackliche Geschehen. Rote, eingekochte Früchte, Kirschen, Pflaumen, Heidelbeeren, Rosinen und Orangen nehme ich wahr. Verbranntes Karamell, Rohrzucker, reichlich Zartbitterschokolade, Nelken, Zimt, Muskat, Anklänge von Espresso, Pfeifentabak, Leder und würzige Eichenholznoten kreieren ein wunderschönes Geschmackserlebnis. Zündet da jemand in weiter Ferne ein Streichholz an? Ich meine einen minimalen Hauch von Schwefel, tief verborgen im Hintergrund, wahrzunehmen. Elegant, harmonisch und allmählich leicht trockener werdend am Gaumen. Chapeau!

Finish

Lang, wärmend, intensiv und würzig. Auch auf der Ziellinie spielt der mindestens ein Vierteljahrhundert lang gereifte Sherry-Malt ein Ass nach dem anderen aus. Trockene Sherrynoten, reichlich Zartbitterschokolade, saftige Blutorangen, Walnüsse, Muskat, Rohrzucker, Kräuter, Espresso und eine intensive Eichenwürze dominieren das Finish. Zum Schluss entsteht eine leichte Trockenheit und Bitterkeit am Gaumen.

Comments

Fazit und Bilder auf: https://tomtrinkt.de

www.tomtrinkt.de
Gloin
Expert Senior Gloin Tasting note
29 Sep 2017 10:06 pm
Gloin gave this whisky 91 points
Color
Mahogany
Nose


Rosinen und Datteln, Leder, Sherry, dahinter entfernt Sauerkirschen, Thymian, ein wenig würzige Eiche, dunkles Karamell, im Hintergrund ein zartsäuerliche Note von Orangen

Taste


Ein weicher Körper gepaart mit einem spürbaren Antritt, ganz leicht adstringierend, trockener Sherry, nach einer Weile etwas süßer werdend, ein Hauch Nelke, wieder Rosinen, jedoch weniger als in der Nase, eine zarte Andeutung von Schwefel, Eiche, etwas halbbitter Schokolade, verbrannter Zucker

Finish


Epresso, dunkle Schokolade, dunkler als im Mund, die Erinnerung an den trockenen Sherry, Eiche, trockener Rotwein, lang


Comments


Der Geruch holt mich sofort ab. Dunkle Sherrynoten umgarnen mich. Der Whisky wirkt in der Nase sehr reif ohne an Kraft verloren zu haben. Der Sherry ist sehr präsent, doch dahinter liegen genügend andere Aromen, die dem Whisky eine Spannung und Komplexität verleihen.

Im Mund zeigt der Whisky sein Alter auch in Form von Eiche und wirkt etwas herber als in der Nase. 

Der Abgang setzt die Entwicklung fort. Hier dominiert das Holz, der trockene Sherry verbleibt lange am Gaumen.

Ein sehr schöner gereifter Sherrywhisky, dessen Sherryeinfluss jedoch nicht überzogen wirkt. Ein Whisky für Freunde der lang gereiften Whiskys.

www.fassstark.de
EinSpatzUnterVielen
Expert Senior EinSpatzUnterVielen Review note
12 Aug 2017 12:58 pm
EinSpatzUnterVielen gave this whisky 93 points
Weighted Rate
93.4
Nose
94
Initial taste
94
Body
94
Finish
93
Price
90
Presentation
94
StyrianSpirit
Expert Junior StyrianSpirit Tasting note
15 Apr 2017 12:06 pm
StyrianSpirit gave this whisky 93 points
Color
Old oak
Nose

Nach etwa 20 Minuten macht der dunkle Geselle wirklich auf. Dann sind neben Früchten wie Pflaumen und Heidelbeeren auch wirklich süßes Karamell zu riechen inkl. hellerer reifer, süßer Fruchtmarmelade. / Mit einem Teelöffel Wasser frischt der Alkohol nochmal in einer Eukalyptus-Note auf. Die hellen und dunklen Fruchtkomponenten sortieren sich neu, die helleren treten in den Vordergrund.

Taste

Kommt wunderbar stark und ölig in den Mundraum. Der Sherry bestimmt naturgemäß den ersten Eindruck. Dann kommen die süßlichen Rumpflaumen und das dunkle Kompott. Die 48% sind herrlich spürbar. Die Eiche war beim ersten Taste dezenter als etwa beim Glendronach Parliament, aber prononcierter als beim 21jährigen Glengoyne. / Mit einem Teelöffel Wasser wird der 25-Jährige überraschenderweise voller im Mund, die Rumtopf-Süsse nimmt zu. Die Stärke von 48% ist schon ein Segen.

Finish

So soll das sein: Mittellang bis lang, wärmend und am Gaumen, auf der Zunge und im gesamten Mundraum nachwirkend. So lange und oft "nachgeschmeckt" habe ich selten. Wohl auch ein gutes Zeichen.

Comments

Vergleiche ich mit dem 21jährigen Glendronach Parliament und dem gleichaltrigen Glengoyne, muss man natürlich sagen, dass der Fünfundzwanzigjährige nicht zweieinhalb bis drei Mal besser sein kann als er im Preis teurer ist. Die letzten paar Genussprozente, die den Unterschied ausmachen zwischen Begeisterung und Ekstase, müssen jedoch immer und überall überproportional teuer bezahlt werden. Womit auch immer.

Der 25jährige Glengoyne ist jedenfalls ein Whisky, den ich noch viele Jahre und v.a. auch mit tiefer gehender Whisky-Erfahrung trinken und genießen kann und ich denke, es wird jedes Mal etwas Neues zu entdecken geben. Da gibt es nur eine Hand voll Whiskys (wie den 21jährigen Old Pulteney) der bisher rund 60 verschiedenen verkosteten Single Malts, die mir diese Perspektive bislang eröffnet haben.

My Collection
hs305
Connoisseur hs305 Review note
25 Mar 2017 11:28 pm
hs305 gave this whisky 89 points

[March, 2017]  Great modern style sherry without any flaws.  Nice and complex nose, coating mouthfeel. fat and balanced body - just the finish is a little bit short.  A very nice dram to sip and relax (but do not over-analyze it as it will loose its magic then...).

To be honest, I like the old 21 year sherry edition (bottled around 2006/7) a little better...

Weighted Rate
89.4
Nose
91
Initial taste
89
Body
91
Finish
88
Price
86
Presentation
90
There is no accounting for taste...
Hobbit
Expert Senior Hobbit Tasting note
04 Mar 2017 4:30 pm
Color
Mahogany
Nose

Vergleich Glengoyne 25yo 48% und Glengoyne 25yo 46% 1st Fill

Vorweg: Die Aromen in der Nase sind sehr sehr ähnlich zum 46er und unterscheiden sich eher in Nuancen, welche sich mit zunehmender Zeit im Glas aber annähern. Dennoch gibt es kleine feine Unterschiede:

Der 48er ist ein Stück herber und würziger als der 46er, welcher deutlich mehr Rohrzucker zeigt und gleichzeitig süßer und sauer-fruchtiger wirkt, der 48er zeigt mehr Eiche, ist "klarer", der 46er ist cremiger/schwerer. Bei ihm geht es eher in Richtung Milchschokolade, der 48er hat eine leichte Tendenz zu dunkler Schoki, beim 46er sind es eher rote Äpfel beim 48er gelbe, der 48er wirkt etwas muffiger, staubiger und vllt einen Tick älter, diese alten "muffigen" Aromen des Sherrys finde ich beim 46er nicht.

Ansonsten sind meine Notes zum 1st Fill 1 zu 1 übertragbar

Taste

der 48er ist wieder "muffiger" im Sherryton, anfangs minimal süßer (der 46er ist im Gesamtbild des Geschmacks süßer), älter, mehr cremige Schokolade aber kein Apfel, dafür eine spur mehr herbes Leder und Tabak
Auch hier nähern sich die Aromen nach mehrmaligem Verkosten langsam an.

Finish

der 48er ist etwas weniger säuerlich/süß/frisch-fruchtig im Abgang, dafür älter/schwerer, alte Bücher, alter Sherry, ein Hauch mehr Schokolade, weniger Rohrzucker, dennoch ein sehr sehr ähnlicher Abgang, beide sind unglaublich lang und auf ihre Weise toll!

Comments

Hätte man sie beide nicht direkt nebeneinander, würde es nicht auffallen, identisch sind sie aber auf keinen Fall. Ein Kampf der Giganten, die nur schwer auseinander zu halten sind. Es entscheiden Nuancen und persönliche Präferenz, was einem besser schmeckt.

www.Fassstark.de
Thermidor
Expert Senior Thermidor Tasting note
26 Nov 2017 5:52 pm
Thermidor gave this whisky 91 points
Color
Old oak
Nose

Old sherry, malts, and a wisp of herbs (mimosa leaves). A used wallet, some red wine sauce, and violin bow resin. Resinous and waxy in general, with a side of lacquered wood. Beautiful. Without water it noses almosth like a high quality armagnac, while a splash makes it more fatty and rounded, and more 'whisky' in that sense. The sherry is the main factor here, but since it's elegant and detailed instead of cartoonish and rubbery, it's all good.

Taste

Very, very sherried, but not in a cloying manner at all. Oloroso waxiness helps smooth out the fair amount of tannins present, so that the body is full and resinous instead of being just over-oaked and drying. No bitter notes either, only the mouthwatering ripe roundness of a perfectly aged malt. Blood oranges, sacher cakes, high quality coffee, all kinds of desserts and jams. Surprising freshness comes through every now and then.

Finish

Resinous, slightly rooty (sprouts), but mostly on the slowly receeding tannins and sherry, with some faint spiciness from the oak thrown in. Smooth like velvet, with some chalk coming through with water. 

Comments

This is the kind of class and quality I'd expect from an OB 25yo. Sadly, very few distilleries match up to this standard.

Tasted with Glendronach 25yo 1990 single cask 1375 px puncheon (91 pts.).

Goethe
Expert Senior Goethe Tasting note
04 Nov 2017 9:05 pm
Goethe gave this whisky 92 points
Color
Old oak
Nose

Sherry, cherry, dark fruits, toffee, sweet rum, nuts, blood oranges, leather, plums, blackberrys, raspberry, tobacco, dark chocolate.

Taste

Sherry, cherry, dark fruits, blood oranges, nuts, dark chocolate, leather, cloves, blackberrys, tobacco.

Finish

Long. Dark fruits, blood oranges, dark chocolate, cloves, nutmeg, espresso and cherry.

Comments

Dark fruits and blood oranges going a long way. This malt takes time in the glas before the complex developement. Very complex and enjoyable. Delicious.

Concerning price/performance ratio: 8/10

Whiskybase

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